- Selektiver Projektwettbewerb, 3. Rang
- Bauherrschaft: Hochbauamt Graubünden
- Architektur: Vécsey*Schmidt Architekt*innen
- Leistung: Green Building Design, Energy Design
- Nutzung: Museum
- Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung
- Bearbeitungszeitraum: 2025
Die Erweiterung des Bündner Naturmuseums schafft Räume, die den direkten Bezug zur Natur mit allen Sinnen erfahrbar machen. Der respektvolle Umgang mit dem bestehenden Gebäude von Bruno Giacometti und der gezielte Einsatz natürlicher, regionaler Materialien bilden dabei die Grundlage unseres Konzepts.
Der Bestand wird in seiner Substanz weitgehend erhalten und dort ertüchtigt, wo es technisch und energetisch sinnvoll ist – etwa durch neue Fenster, eine verbesserte Dämmung und eine erneuerte, hocheffiziente Luftaufbereitung. Die bestehenden Ausstellungsräume werden über die bestehende Fussbodenheizung und eine ergänzende Lehm-Kühldecke temperiert und erhalten ein ausgeglichenes, natürlich reguliertes Raumklima.
Der neue, in das Erdreich eingebettete Ausstellungssaal erweitert das Museum um einen robusten, ressourcenschonenden Baukörper, der dank seiner thermischen Trägheit und Quelllüftung ein besonders behagliches Klima bietet.